Modul 5: Selbstwert

Warum wirkt das Reisen bloß so stärkend?

Der Begriff „Reise“ hat seinen Wortstamm in dem althochdeutschen Wort „risan“, was so viel bedeutet wie „aufstehen“, „sich erheben“, „sich auf den Weg machen“. Mit anderen Worten: Bei einer Reise stehen alle Zeichen auf einen Aufbruch zu etwas Neuem.

Wenn wir uns auf eine Reise mit uns selbst und allein begeben, verlassen wir die alltäglichen Trampelpfade des Lebens und öffnen uns neuen Wegen und Horizonten. Vieles in und um uns unterzieht sich auf diesen Reisen einem Wandel. Dies passiert vor allem beim Reisen durch fremde Länder, wo Werte, Normen und Weltvorstellungen sehr unterschiedlich sein können. Unser bisheriges Leben zeigt sich in diesem Umfeld als eine Variante von vielen Möglichkeiten, wie der Alltag sein könnte. Auf diesem Weg erhalten wir neue Freiheiten und Wahlmöglichkeiten, das eigene Leben kann in einem ganz anderen Umfeld reflektiert werden.[/text_output][text_output]

Welche Reise passt zu Ihnen?

Ich bin eindeutig immer wieder in meinem Leben völlig proaktiv unterwegs. Das sind die Momente, in denen es mich drängt, etwas Neues auszuprobieren, eine Idee zu kreieren und diese mit viel Kreativität zu bedenken. Generell genieße ich es, neue Welten zu entdecken, in mir selbst und auf der Welt. Bei meinen Reisen habe ich beispielsweise nach außen und optional orientiert unterschiedliche Ernährungsmethoden ausprobiert: Heilfasten in einem Kloster, die F.-X. Mayr-Ernährung im schönen VIVA-Luxuskurhaus am Wörthersee und Metabolic-Balance in einem Hotel im burgenländi- schen Stegersbach. Ein besonderes Highlight für mich war, die Ernährung nach den Prinzipien des Ayurveda während meiner mehrwöchigen Indienreisen kennenzulernen; vollkommen authentisch in Kerala, dem Ursprung dieser Lehre des „Wissens vom Leben“. Nach dem Sammeln all dieser Erfahrungen habe ich mir letztendlich meine eigene gesunde Lebensweise kreiert. Weil ich weiß, wie ich ticke. Weil ich mittlerweile die Metaprogramme meines Denkens kenne.

 

Kennen Sie Ihre Metaprogramm?

Kennen Sie Ihre Metaprogramme? Nein? Und habe ich Sie vielleicht mit diesen Begriffen verwirrt? Fragen Sie sich, was damit wohl gemeint ist? Die Bezeichnungen dieser Metaprogramme stammen aus dem Wissen der Sprach- und Verhaltenswissenschafterin Shelle Rose Charvet.

Lassen Sie sich auf eine Reise in Ihre Innenwelt entführen. Dorthin, wo Ihre Motivationsstrategien sich verstecken und darauf warten, entdeckt zu werden. Zuallererst: Warum ist es so wichtig, zu wissen, was uns motiviert? Wieso ist es so sinnvoll, unsere eigenen Antriebsfedern zu kennen? Motivation bedeutet im wissenschaftlichen Sinne das auf emotionaler und neuronaler Aktivität beruhende Streben des Menschen nach Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten. Die Gesamtheit der Motive, die zur Handlungsbereitschaft führen, nennt man Motivation. Um zu unseren Zielen zu gelangen, sollten wir also zuvor wissen, was uns motiviert, sie auch zu erreichen. Dies lässt sich in den unterschiedlichen Metaprogrammen klassifizieren. Die Metaprogramme des Neurolinguistischen Programmierens (NLP) wurden von Leslie Cameron-Bandler erkundet und erforscht. Sie entdeckte über 60 verschiedene Metaprogramme. Dazu zählt die Wahrnehmung genauso wie Denkprozesse. Die bekanntesten Metaprogramme sind: proaktiv versus reaktiv, innenorientiert versus außenorientiert und optional versus prozessorientiert.

 

Unsere Metaprogramme: ein Überblick

Proaktive Menschen ergreifen die Initiative. Sie neigen dazu, mit wenig Überlegung zu handeln und stürzen sich gern in Situationen, ohne diese vorher genau zu analysieren. Sie sind gut darin, ohne Umschweife das zu tun, was zu tun ist. Reaktive Menschen warten lieber darauf, bis andere die Initiative ergreifen und bis die Situation reif ist, bevor sie sich entschließen zu handeln. Sie möchten eine Situation vollkommen verstehen und beurteilen, bevor sie handeln. Im Extremfall gehen sie mit solcher Sorgfalt vor, dass die Analyse einer Situation kein Ende nimmt. Reaktive Menschen eignen sich gut für analytische Aufgaben.

Lassen Sie uns weiter eintauchen in die Welt unserer Denk- und Handlungsweisen. Wo finden Sie Ihre Motivation? In innenorientierten oder außenorientierten Werten und Glaubenssätzen? Nach innen orientierte Personen finden ihre Motivation in sich selbst. Sie beurteilen die Qualität ihrer Arbeit selbst. Es fällt ihnen schwer, die Meinung anderer zu akzeptieren oder Anweisungen von anderen entgegenzunehmen. Nach außen orientierte Personen brauchen die Meinung anderer und Anleitung von äußeren Quellen, um motiviert zu bleiben. Es fällt ihnen schwer, eine Tätigkeit zu beginnen oder aufrechtzuerhalten, wenn sie kein Feedback von außen erhalten.

Ein sehr interessantes Kategorisierungsmerkmal für Metaprogramme sind auch die beiden Begriffe optional und prozessorientiert. Wie sieht Ihr Denkprozess aus? Überwiegt ein ständiges Suchen nach Alternativen oder das Befolgen etablierter Prozeduren? Optionsorientierte Personen sind motiviert, wenn sie die Gelegenheit und Möglichkeit dazu haben, etwas auf neue Weise zu machen. Für sie existiert immer eine noch bessere Möglichkeit, etwas umzusetzen. Sie entwickeln gern neue Ideen und Projekte, doch sie verspüren nicht den Drang, diese auch zu Ende zu führen. Andererseits können sie sich einer Idee oder einem Projekt mit Haut und Haaren verschreiben, bis eine neue Idee auftaucht.

Prozessorientierte Personen halten sich gern an vorge- gebene Schritte. Sie glauben, dass es einen „richtigen“ Weg gibt, etwas zu tun. Wenn sie einmal ein Verfahren haben, an das sie sich halten können, werden sie es immer wieder an- wenden. Ein Prozess hat einen Anfang und ein Ende. Wenn diese Personen einen Prozess beginnen, ist es für sie wichtig, zum Ende der Prozedur zu gelangen. Wenn sie etwas anfangen, werden sie es auch zu Ende führen.

 

Welcher Typ sind Sie?

Wie würden Sie sich einordnen? Ich selbst schneidere mir meine Reisen maßgerecht zu, seitdem ich meine Metaprogramme erkannt habe. Einerseits achte ich darauf, dass diese meinen grundsätzlichen Neigungen entsprechen, andererseits versuche ich auch immer eine Prise vom Gegenteil hineinzubringen, um dem ganzen wie bei einem guten Gericht eine Balance zwischen süß und pikant zu geben.

Proaktive Reisen: Probieren Sie gern etwas Neues aus? Haben Sie Lust daran, Unbekanntes zu entdecken? Vielleicht ist eine Abenteuerreise etwas, das Ihnen gefällt? Das kann das Besteigen des Kilimandscharo sein oder die Motorradtour quer durch Südamerika.

Reaktive Reisen: Oder ist es Ihnen lieber, wenn es für Ihre Reise einen Plan gibt? Dann ist eine Rundreise eventuell passend. Quer durch Südengland zu fahren und sich auf die vorab gebuchten kleinen Bed & Breakfast-Häuser zu freuen, ist für Sie optimal.

Proaktive und reaktive Reisen: Manchmal ist ein guter Mix genau das, was den Reiz ausmacht. Dann wäre eine Kreuzfahrt eine nette Idee. Sie haben einen organisierten Ablauf an Bord und brechen dazwischen immer wieder auf zu interessanten und abenteuerlichen Landgängen.

Innenorientierte Reisen: Ruhen Sie gern in sich? Erfüllen Sie Ihre eigenen Gedanken und Interessen völlig und genießen Sie es, wenn Sie Zeit und Muße haben, in sich selbst zu versinken? Viele Top-Manager und Karrierefrauen, die ich kenne, gönnen sich einmal im Jahr einen Aufenthalt in einem Kloster oder einem High-class-Kurhotel.

Außenorientierte Reisen: Rein mit Ihnen in die Menge! Gespräche, Austausch und viel Kommunikation mit anderen: Das ist es, was Ihnen guttut! Das Konzert Ihrer Lieblingsband in Barcelona. Der Seminartrip nach New York zu diesem echt coolen Motivationstrainer, wo Sie mit fünftausend anderen zum Feuerlauf antreten. All dies könnte etwas für Sie sein.

Optional orientiert Reisen: Lieben Sie es, jede Reise einem neuen Reiseziel zu widmen? Schätzen Sie Abwechslung und tanken Sie Energie, wenn Sie unterschiedliche Erfahrungen während eines Urlaubs sammeln? Was halten Sie von einer Reise in die USA? Zuerst machen Sie New York unsicher, und danach könnte es weiter nach Mexiko gehen, zum Kitesurfen, Sonnenbaden oder irgendeinem anderen netten Zeitvertreib. Wichtig ist, dass Sie Kultur, Ausgehzeiten, Sport, Spiel und Spaß unter einen Hut packen und sich daran erfreuen!

Prozessorientierte Reisen: Haben Sie Lust auf eine Reise, die einen klaren Anfang und ein Ende im Sinne eines Abschlusses hat? Laufen Sie doch einen Marathon in einer anderen Stadt. Oder Sie überlegen sich, ob nicht eine Weiterbildung oder Sprachreise mit einer Abschlussprüfung Sie ansprechen könnte.

Konnten Sie Inspirationen sammeln, was Sie als Reiseziel oder Reiseart anspricht und wie Sie Ihre Vorlieben gut leben können? Lassen Sie mich noch ein paar weitere Ideen für Sie aufzählen: Safari-Touren machen Spaß. Au-Pair-Aufenthalte machen selbstständig. Berufliche Reisen bringen weiter. Sprachreisen machen eloquent. Shopping-Trips füllen den Kleiderschrank. Studienreisen bilden. Kuraufenthalte fördern die Gesundheit. Sportreisen bringen Sieger hervor, Wellness-Urlaube hingegen Schönheiten. Und manchmal ist das Kloster der richtige Ort, wenn gar nichts anderes mehr geht.

Vielleicht hilft Ihnen dieses neue Wissen um die sogenannten Metaprogramme und wie sie in Ihrem Alltag Ihre Denkweisen beeinflussen weiter. Es ist sicherlich kein Nachteil zu wissen, wie man tickt, oder?

 

Neue Wege, neue Pfade

Wenn wir allein auf Reisen sind, bemerken wir auch viel leichter neue Wege und Pfade, also Fügungen, die wir vorher vielleicht nicht wahrnehmen konnten. Unser Geist und unser Denken sind wacher. Wir können blitzartige Erkenntnisse erhalten. Dies erfolgt zumeist in Bildern und Gedanken. Wenn wir beginnen, diesen Fügungen zu vertrauen und sie uns zu guten, neuen Zielen führen, wächst unser Vertrauen in uns selbst. Es kann sogar passieren, dass wir uns aus unserem eingleisigen, zielgesteuerten Denken, das uns nur einen Weg vorgibt, lösen und plötzlich das Potential der Möglichkeiten erkennen, das sich auf unserem Weg und vor uns eröffnet. Ohne unser großes Reiseziel aus den Augen zu verlieren, erweitern wir unseren Blick über die sichtbare Dimension hinaus.[/text_output][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][text_output]

3 Fragen an Sie:

Wie agieren Sie in Momenten der Entscheidung?
Freuen Sie sich über Wahlmöglichkeiten?

Vertrauen Sie bereits Ihrer Intention, also Ihrem Bauchgefühl?

 

Eine bewegte Potentialanalyse

Eine Reise mit sich allein spiegelt im Kleinen das große Potential wider, das wir aus uns selbst und aus der mit uns allein verbrachten Zeit gewinnen können: Klarheit über unsere Ängste, neuer Mut und die Zeit für neue Ideen, was wir mit unserem Leben Positives erreichen wollen. Neue Ziele stellen sich ganz von selbst ein. Neue Wege wollen beschritten werden.

 

Klarheit

Diese Meditation lässt Sie ein reinigendes Bad genießen. Sie werden alles ablegen, das nicht mehr wirklich zu Ihnen gehört. Wie herrlich: Dieser Prozess verjüngt und klärt Ihr Sein. Fühlen Sie sich klar, leicht und frei!

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Ihr Lebenssäulencheck

Es gibt vier Lebensbereiche, die wie tragende Säulen Ihre Persönlichkeit wirken und uns in Balance halten. Lassen Sie uns gemeinsam Klarheit gewinnen, wo Sie aktuell auf Ihren vier Lebenssäulen Gesundheit, Wohnen, Beziehungen und Arbeit stehen.

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Bewerten Sie Ihre bisherige Lebenszeit

Lassen Sie sich auf Ihren Reisen auch immer wieder auf Ihre Reise nach innen ein: Denn dort sind die wahren Schätze verborgen! Erkennen Sie Ihren eigenen Wert und wertschätzen Sie sich selbst: Genießen Sie Ihren neuen Selbstwert, bei jedem Schritt und zu jeder Stunde!